Neue Funktionen im Überblick
Porta~X kann direkt aus dem SolidWorks Feature Manager betrieben werden. Das Einchecken von Baugruppenstrukturen inklusive zugehöriger Zeichnungen ist über beliebig viele Ebenen möglich. Das Anlegen kompletter Baugruppen mit allen Zeichnungen im Batchmode, ohne eine SAP-Maske pflegen zu müssen, ist besonders komfortabel. Diese neue Funktion unterstützt insbesondere Firmen, die mit externen Anbietern arbeiten, die keinen Zugriff auf das SAP-System haben.
Der eigenständige Porta~X Document Explorer bietet Vorschaubilder im eDrawing- oder Bitmap-Format. Es kann in Porta~X, ohne SAP-Anpassung, eine kundenspezifische Suche nach Dokumenten implementiert werden. Der Suchdialog ist in HTML frei gestaltbar. Die Dokumente, die nach der Suche zur Auswahl stehen, werden in einer grafischen Vorschau dargestellt. Materialstücklisten können über mehrere Ebenen angelegt und die SAP-Stückliste auf die Zeichnung geschrieben werden. Darüber hinaus wird angezeigt ob die zurzeit sichtbare auch die aktuellste Version in SAP ist.
Integration in SolidWorks
Die wichtigsten Funktionen von Porta~X 2.4.1 sind direkt aus dem Porta~X eigenen SolidWorks Feature Manager-Fenster verfügbar. Für diese Funktionen ist es nicht notwendig die Porta~X-Menüleiste vorher zu starten. Die im Fenster aktiven Bauteile werden im Feature Manager als markiert erkannt. Die Darstellung im Feature Manager (Benennung, SAP-Materialnummer etc.) ist einstellbar.
Porta~X Document Explorer
Der bisherige Porta~X Document Desktop wird zum Porta~X Document Explorer und zeigt die Sicht auf die SAP-Struktur an. Hier geht es vor allem um eine visuelle Vorschau auf die Dateien. Die Vorschau im eDrawing- oder Bitmap-Format ist einstellbar. Alle Detailinformationen über den in SAP bekannten Zustand der Dokumente sind in der Detailansicht sichtbar. Wird die Baugruppe selektiert, werden automatisch alle davon abhängigen Dokumente mit ausgewählt. Die bekannten Windows Funktionen (z.b. CRTL und Mausauswahl) zum Markieren können benutzt werden.
Im Zustandstandsfenster (gelber Hintergrund) werden die durchgeführten Aktionen angezeigt. Verschiedene Sinnbilder zeigen die Art der Information an (Information, Warnung, Fehler). Bei einigen, über den Document Explorer angesteuerten Porta~X-Funktionen wird die Sicht auf die SAP-Welt automatisch aktualisiert. Daneben besteht die Möglichkeit, die Ansicht per Knopfdruck zu aktualisieren. Es kann mit der rechten Maustaste zwischen den Informationen über Materialnummer; Dokumentname, SAP-Dokumentinfosatz im Strukturfenster (Baumansicht) hin- und hergeschaltet werden. Somit sind alle Informationen jederzeit abrufbar.
Bei der Entwicklung wurde äußerster Wert auf die einfache Bedienbarkeit gelegt. SAP-Massenänderungen (z.b. beim CheckIN) können über den Document Explorer durchgeführt werden. Weicht der in SAP bekannte Zustand von der momentan auf dem lokalen Arbeitsplatz befindlichen Version ab, wird das dem Anwender über die so genannte Ampelfunktion (Rot, Gelb, Grün) angezeigt. Grün bedeutet: Der Anwender hat die neuste und freigegebene in SAP bekannte Version. Wird gelb gezeigt, dann gibt es eine neuere oder eine freigegebene Version. Gibt es eine neuere und eine freigegebene Version, dann ist das Feld rot.
Porta~X Check-in und Check-out
Um ein Dokument an SAP zu übergeben (CheckIN) bzw. aus SAP zum Bearbeiten zu beziehen (CheckOUT), kann eine mehrstufige Baugruppenstruktur (ALLE Ebenen) ausgewählt werden. Für die ausgewählte Baugruppe wird der momentan in SAP bekannte Zustand angezeigt.
Dokumente in SAP suchen (grafische Vorschau)
SAP-Customizing ist nicht notwendig, um in Porta~X eine kundenspezifische Suche nach Dokumenten zu implementieren.
Kundenspezifische Suche nach Dokumenten
Der Suchdialog ist in HTML frei gestaltbar. Dokumente, die nach der Suche zur Auswahl stehen, werden in einer grafischen Vorschau dargestellt.
SAP-Materialstücklisten anlegen
Sämtliche Materialstücklisten einer ganzen Baugruppenstruktur (ALLE Ebenen) können in einem Arbeitsschritt angelegt werden. Alle oder einzelne Materialstücklisten können gelöscht und bestehende Materialstücklisten auf die SolidWorks-Zeichnung geschrieben werden. XML-Stücklisten aus SolidWorks 2004 können an SAP übergeben und Positionsnummern mit SAP und SolidWorks nach Kundenwunsch synchronisiert werden.
Anlegen der nicht angelegten Teile einer ganzen Baugruppe
Es werden alle nicht existierenden Materialstammsätze und Dokumentinfosätze einer ganzen Baugruppenstruktur (ALLE Ebenen) angelegt. Das ist wichtig, wenn die Konstruktion ohne die PDM Kopplung fertig gestellt ist und zu einem benannten Zeitpunkt alle Dokumente in SAP bekannt gemacht und eingecheckt werden sollen. Diese Funktion ist in die Porta~X-Knopfsteuerung aufgenommen.