Neben SolidWorks und PDMWorks haben viele Kunden SAP im Einsatz. Der größte Nutzen würde sich ergeben, wenn über SAP alle freigegebenen Zeichnungen, innerhalb der gesamten Firma, ohne Zusatzkosten angezeigt werden könnten und in SAP bekannt wäre, welche Daten auch im 3D-Format vorliegen. Mit der von HCV Data jetzt fertig gestellten Integration wurde genau dieser Anforderung Rechnung getragen.
Zu einem vom User festgelegten Zeitpunkt werden die in PDMWorks gepflegten, beschreibenden Daten (Metadaten) von PDMWorks an SAP übergeben und die Dokumente können in SAP eingecheckt werden. Es kann beliebig lange mit SolidWorks und PDMWorks konstruiert werden, bevor die Daten an SAP übergeben werden müssen.
Dabei werden die Materialinfosätze, Dokumentinfosätze und Dokumentstücklisten automatisch angelegt. Die Dokumente im PDMWorks-Vault werden mit ihren neuen SAP-Dateieigenschaften aktualisiert. Standardmäßig sind die Dokumente im Status „in Arbeit“. Somit kann mit PDMWorks weitergearbeitet werden. Neutrale Formate (tif, pdf und eDrawing) können beim Einchecken automatisch an SAP übergeben werden. Die übertragenen Dateien sind mit Hilfe der PDMWorks-Eigenschaften zu identifizieren.
Für die Visualisierung der einzelnen, zu übertragenden PDMWorks-Projekte wird ein „Porta~X Document Explorer“ mit Vorschaubild benutzt. Die Anmeldeprozeduren an SAP und am PDMWorks-Vault werden gesteuert von der PDMWorks/SAP-Integration und sind automatisiert. Es handelt es um eine einfache SAP-Kopplung, die nicht dem vollen Funktionsumfang der Direktintegration Porta~X entspricht. Die Konstruktionsdaten können über PDMWorks verwaltet werden und sind trotzdem in SAP bekannt.